Was wir machen

Projektarbeit

In vielseitigen lokalen und bundesweiten Projekten setzen wir uns für Toleranz und Vielfalt, für mehr zivilgesellschaftliches Engagement, das Verständnis globaler Zusammenhänge sowie für interkulturelle Begegnungen auf Augenhöhe ein.

Überblick über laufende Projekte:

Politische Bildung

Hetz mich nicht! Strategien gegen Hass im Netz

Fake News, Shitstorms und Hate Speech bestimmen den digitalen Alltag Jugendlicher - dabei schädigen sie die demokratische Debattenkultur und werden von extremistischen Akteur:innen teilweise strategisch eingesetzt. Umso wichtiger sind daher kritische Medienkompetenzen und die Förderung digitaler Zivilcourage für junge Menschen, um den Hass im Netz zu dekonstruieren und effektiv entgegenzuwirken.

Im Rahmen des Projektes Hetz mich nicht! Strategien gegen Hass im Netz veranstalten wir daher eintägige, interaktive Projekttage an Brandenburger Schulen und Oberstufenzentren für Schüler:innen ab der 7. Klasse. Praxisnah wollen wir Jugendliche auf gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in den Sozialen Medien sensibilisieren und konkrete Strategien und Tools zur Gegenargumentation liefern.

Projektzeitraum März 2022- Dezember 2022

Zum Projekt

Neben den unbegrenzten Möglichkeiten, die das Internet jungen Menschen bietet, ergeben sich auch diverse Gefahren: Von Hate Speech, Cyberbullying, Desinformationskampagnen und Verschwörungserzählungen bis hin zur gezielten Radikalisierung und Rekrutierungen von extremistischen Gruppen. Vermehrt schlägt die digitale Hetze auch in reale Gewalt um: Zwischen subtilen Anspielungen, eingebettet in vermeintlich harmlose Videos oder Posts und offenem Hass und Gewaltaufrufen liegen häufig nur wenige Klicks. Die rassistischen und antisemitischen Anschläge der letzten Jahre in Deutschland sind ein trauriges Zeugnis dafür, wie gewaltsam bis tödlich digitale Hetze und Radikalisierung enden können.

Mit dem Projekt ‘Hetz mich nicht! Strategien gegen Hass im Netz’ sollen junge Menschen auf diese Problematik hin sensibilisiert und im Umgang damit geschult werden: In partizipativen und digital unterstützten Projekttagen werden die Hintergründe, die digitalen Narrative und die Erscheinungsformen verschiedener Diskriminierungsformen wie Rassismus, Antisemitismus und Islamfeindlichkeit vermittelt. Darüber hinaus entwickeln die Schüler:innen gemeinsam Strategien, Tools und Argumentationen um diesen entgegenzuwirken, gegenzuargumentieren und digitale Zivilcourage zu zeigen.

Hintergrund

Allein in Brandenburg werden nach Angabe der Behörden jährlich circa 6.000 Verfahren wegen Hasskriminalität im Netz eingeleitet, Tendenz steigend. Diese Beiträge, Kommentare, Bilder und Videos, welche Ideologien der Ungleichheit verbreiten, werden häufig von jungen Menschen wahrgenommen: Die JIM Studie 2019 ergab, dass 66% der befragten Jugendlichen mindestens einmal Hassbotschaften im Internet begegnet sind, 20% der jungen Menschen gaben darüber hinaus an, selber Cybermobbing erlebt zu haben. Problematisch ist insbesondere das Normalisieren von Hetze im Netz, welche als Form der verbalen Gewalt und häufig Ausdruck von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit entgegengewirkt werden muss. Stark demokratiegefährdend ist aber auch das strategische ‘Trollen’, Verbreiten von Fake News ebenso wie die gezielte Radikalisierung und Rekrutierung junger Menschen durch extremistischen Gruppen.

Ziele
Das Projekt ‘Hetz mich nicht! Strategien gegen Hass im Netz’ verfolgt dabei folgende Ziele:

  • Sensibilisierung von Jugendlichen zu Erscheinungsformen, Wirkungsweisen und Inhalten gruppenspezifischer Menschenfeindlichkeit in sozialen Netzwerken
  • Vermittlung von Hintergrundwissen bezüglich der Erscheinungsformen, Funktionsweise und der verwendeten Narrative und Codes
  • Förderung der Medienkompetenz Jugendlicher und junger Erwachsener, insbesondere in der Nutzung verschiedener sozialer Medien

Kontakt
Lucienne Pritzkau
l.pritzkau@steb-ev.org
+49 331 97 92 78 - 28

Politische Bildung

Let's Cringe - Bildung auf TikTok

Das Projekt Let’s Cringe - Bildung auf TikTok ist ein Bildungs- und Informationsangebot für zivilgesellschaftliche Multiplikator:innen, das zum Dialog über und zur Mitgestaltung von demokratischen Grundwerten in Sozialen Medien anregen soll.

Fortbildungen: Es werden bundesweit Fortbildungen für haupt- und ehrenamtliche Multiplikator:innen kleinerer, gemeinnütziger Vereine und Stiftungen zum “Interaktionsfeld TikTok: Potenziale für die (politische) Bildungsarbeit” durchgeführt.

TikTok-Frühstück: Gemeinsam mit unseren Kolleg:innen von Democreate finden vierteljährlich digitale Austausch- & Vernetzungstreffen zivilgesellschaftlicher Bildungsinstitutionen rund um das Thema “Politische Bildung auf TikTok” statt.

ZUM PROJEKT

Aufgrund des relativ jungen Zuschnitts bildungspädagogischer Arbeit in der Lebenswelt der Kurzvideo-App TikTok fehlt es aktuell noch an Informations- und Bildungsangeboten, die Multiplikator:innen mit dem Know-How auszustatten, Jugendliche in ihrer Lebensrealität - Tik Tok - abzuholen und zu begleiten.

Hier setzt “Let’s Cringe - Bildung auf TikTok” an. Das Projekt ist bundesweit ausgerichtet und verfolgt das Ziel Multiplikator:innen als Lernbegleiter:innen von Jugendlichen für die Dimensionen individueller und kollektiver Verantwortung im digitalen Ökosystem zu sensibilisieren. Darüber hinaus werden Berührungsängste und Vorurteile der Multiplikator:innen gegenüber TikTok adressiert und plattformspezifische Medienkompetenzen vermittelt. Bildungsinstitutionen kommt die Verantwortung zu, die Lebensrealität von Jugendlichen ernst zu nehmen und im Sinne einer innovativen und partizipativen Bildungsarbeit zu integrieren. Das Angebot richtet sich insbesondere an Multiplikator:innen der (politischen) Bildungs-und Jugendarbeit (Vereine, Stiftungen, Gedenkstätten etc.).

Das Hauptaugenmerk liegt auf der Weiterentwicklung (politischer) Bildungsarbeit in neuen Formaten und dem Ausloten von Potenzialen und Grenzen dieser Transformation. Mit praxisnahen und vertrauensvollen Erfahrungsaustauschen im Format des sogenannten “TikTok- Frühstücks” verfolgt das Projekt einen Community-Building Ansatz von Creator:innen der politischen Bildung auf TikTok. Darüber hinaus leistet “Let’s Cringe - Bildung auf TikTok” einen Beitrag zur Stärkung digitaler Bürger:innenschaft, in der die Zivilgesellschaft ihrer Verantwortung als Nutzerin und Gestalterin des digitalen Raums gerecht wird und digitale Zivilcourage, Solidarisierung und Empowerment lebt.

HINTERGRUND

Das Jahr 2021 hat noch einmal mehr verdeutlicht, vor welchen Herausforderungen wir als Gesellschaft stehen: Das Misstrauen gegenüber demokratischen Prozessen im Zuge der Bundestagswahl 2021, die Zunahme antidemokratischer und verschwörungsideologischer Narrative in der COVID-19 Pandemie und die Schaffung von Parallelwirklichkeiten in den Filterblasen der Sozialen Medien zeigen, wie enorm das Radikalisierungspotenzial besonders im digitalen Raum ist.

Soziale Medien sind integraler Bestandteil im Leben junger Menschen. Insbesondere TikTok hat an herausragender Bedeutung gewonnen; 70% der aktiven Nutzer:innen sind zwischen 16 und 24 Jahren alt. Bei Multiplikator:innen klassischer Bildungseinrichtungen ist ein intuitiver Umgang mit den Sozialen Medien nicht per se gegeben, eher lassen sich Berührungsängste gegenüber TikTok in verschiedenen Vorurteilen ablesen (z.B. Daten- und Jugendschutz).

Multiplikator:innen müssen daher plattformspezifisches Grundlagenwissen und Medienkompetenz erlangen, um der Transformation hin zur zunehmend digitalen Gesellschaft gerecht zu werden. Die Aufgabe muss sein: korrektiv, souverän und multiperspektivisch zu agieren.

ZIELE

Das Projekt verfolgt das Ziel, Multiplikator:innen hinsichtlich der bildungspädagogischen Tätigkeiten im digitalen Bereich zu schulen und zu stärken. Sie sollen dazu angeregt werden, ihre Rollen und Perspektiven als Lernbegleiter:innen kritisch zu reflektieren, ihre Gestaltungsspielräume zu erkennen und für die Weiterentwicklung einer demokratischen digitalen Zukunft zu nutzen. Konkret verfolgt das Projekt folgende Ziele:

  • Minderung von Berührungsängsten und Vorurteilen der Multiplikator:innen gegenüber der Plattform TikTok,
  • Vermittlung und Stärkung von plattformspezifischen Medienkompetenzen,
  • Verankerung von Konflikt- und Handlungsfähigkeit von Multiplikator:innen mit Fokus auf Filterblasen, Desinformationen, Verschwörungserzählungen,
  • Handwerkliche Befähigung von Multiplikator:innen zur kompetenten Nutzbarmachung von TikTok im Bildungskontext (Authentizität vs. Professionalität, Komplexität vs. Niedrigschwelligkeit, Branding, TikTok Tipps & Tricks),
  • Ausloten von Bedürfnissen der Multiplikator:innen hinsichtlich Bildungsarbeit im digitalen Raum durch praxisorientierten und vertrauensvollen Erfahrungsaustausch und gegenseitiges Unterstützen,
  • Aufbau eines Netzwerks einer digitalen Zivilgesellschaft auf TikTok.

Langfristig strebt das Projekt an, einen konstruktiven Dialog rund um Demokratieverständnisfragen, ethische Mediennutzung und Meinungsbildungsprozesse anzustoßen und die Potenziale und Grenzen von (politischer) Bildungsarbeit in Sozialen Medien auszuloten.

Kontakt
Lynn Giersberg
l.giersberg@steb-ev.org
+49 331 97 92 78 – 17

Cäcilia Maag
c.maag@steb-ev.org
+49 331 97 92 78 – 16

Politische Bildung

next level: democracy

Hass und Hetze im Netz beschränken sich längst nicht mehr nur auf Soziale Netzwerke, sondern sind auch im Online-Gaming ein drängendes Problem. Im Rahmen des Modellprojektes next level: democracy beschäftigen wir uns u. a. damit, wie sich den davon ausgehenden Gefahren begegnen lässt und wie wir mehr digitale Zivilcourage erreichen können. Bei dem next level: democracy Barcamp wird es die Möglichkeit geben, sich aktiv mit eigenen Ideen dabei einzubringen.

Für rechtsextremistische und andere demokratiefeindliche Kräfte bieten Online-Games eine geeignete Möglichkeit, um an die Lebenswelten junger Menschen anzuknüpfen und sich zu inszenieren. Ästhetische Bezüge und eigene kulturelle Codes werden genutzt, um menschenverachtende Inhalte im spielerischen und erlebnisorientierten Gewand zu verkleiden. Damit einher geht auch die Schutzbehauptung, dass “Spiele” meist als “nicht ernst” oder “so-tun-als-ob” verstanden werden. Die Problematik hierbei ist, dass eine politische Dimension der Gaming Kultur häufig kategorisch abgestritten wird, auch seitens der Nutzer:innen.

Hier setzt das Projekt next level: democracy an: Mit dem Projekt soll sowohl ein Bewusstsein für das Problem als auch ein Anreiz geschaffen werden, sich gegen Online Hate Speech zu engagieren. Für die politische Bildungsarbeit bietet Online-Gaming eine Chance präventiver Gegenmaßnahmen: junge Gamer:innen in ihrem Alltag abzuholen, Themen, wie der Umgang mit menschenverachtenden Kommentaren und demokratiefeindlichen Inhalten an sie heranzutragen und die Bedeutung digitaler Zivilcourage hervorzuheben.

Im Rahmen des Projektes entstehen zum einen Informations- und Aktionsmaterialien zum Thema Hate Speech im Online-Gaming und Digitale Zivilcourage. Zum anderen werden Gegenrede-Trainings für junge Gamer:innen angeboten, begleitet von einer Social Media Kampagne für mehr digitale Zivilcourage. Den Abschluss bildet das next level: democracy - Barcamp, bei dem junge Gamer:innen ihre eigenen Ideen einbringen können. Die Inhalte des Projektes werden am Ende für Multiplikator:innen aus dem Bereich der Jugendsozialarbeit in Form einer Handreichung zugänglich gemacht.

Kontakt
Fabian Köhler
f.koehler@steb-ev.org
+49 331 97 92 78 – 32

Gesellschaftliche Teilhabe / Politische Bildung

Growing Digital Citizens - Jugend für ein demokratisches Netz

Sich eine Stimme zu geben, politisch und gesellschaftlich zu partizipieren und demokratische Prozesse aktiv mitzugestalten - im Netz! Das ist Ziel unseres Projektes. Durch partizipative Ansätze sollen Jugendliche Handlungsoptionen und Impulse für den persönlichen Beitrag zu einer digitalen Netzkultur erarbeiten.

Schulkreativwettbewerb
Die Schulprojekttage dienen als Handwerkszeug für die Teilnahme an dem Schul-Kreativwettbewerb zur Fragestellung: "Wie gestalten wir Soziale Netzwerke - und somit unsere Lebenswelt - demokratisch?"

Social Media Kampagne
Begleitend wird auf TikTok und Instagram das tagesaktuelle, politische Geschehen und kursierende Desinformationskampagnen aufbereitet.

ZUM PROJEKT

Der Kreativwettbewerb ruft Schüler:innen (aller Schulformen und -fächer ab der 9ten Klasse) dazu auf, sich mit ihrer (digitalen) Lebenswelt zu beschäftigen, ihre Gestaltungsspielräume innerhalb der Netzkultur zu erkennen und dazu zu nutzen, eigene Umgangsformen und Handlungsideen zu entwickeln. So gestalten die Jugendlichen aktiv ihre Zukunftsvisionen für ein demokratisches Netz. Als Baustein für die Teilnahme am Kreativwettbewerb dienen zweitägige, methodisch vielfältige Projekttage. Sie zielen auf (1) ein vertieftes Verständnis über Meinungsvielfalt, Meinungsfreiheit und ihre Grenzen sowie Formen von Meinungsmanipulation (z.B. Desinformation), Befähigung zur Recherche, Bewertung von Informationen und Meinungsaustausch in Sozialen Medien ab und vermitteln (2) Gestaltungselemente und Grundlagen von Filmtechniken ebenso wie Kreativitätstechniken zur Themenfindung.

HINTERGRUND

Social Media ist ein integraler Bestandteil im Leben junger Menschen. Nahezu jede:r klickt und wischt täglich durch Bilder und Videos und gibt auch selbst sein:ihr Leben dort preis. Vor allem für unter 24-Jährige hat die Plattform TikTok eine herausragende Bedeutung. TikTok ist mehr als Tanz und Spaß, sondern ein Ort, an dem Dialog stattfindet. Nutzer:innen tauschen sich mit ihrer Community aus und Influencer:innen werden, auch in Bezug auf politische und gesellschaftliche Themen, zu digitalen Meinungsführer:innen, deren Einfluss kaum zu unterschätzen ist.

Mehr denn je ist es notwendig, Jugendliche mit kritischen Medienkompetenzen auszustatten. Dies zeigte sich nicht zuletzt durch die coronabedingte Zunahme der Verbreitung antidemokratischer Verschwörungserzählungen über Soziale Netzwerke und die kursierenden Desinformationen anlässlich der Bundestagswahl 2021. Umso wichtiger ist es, Jugendliche dazu befähigen, Falschinformationen und Ideologien der Ungleichwertigkeit einzuordnen und auf sie reagieren zu können.

ZIEL

Mit "Growing Digital Citizens" wollen wir Jugendliche mit dem Know-How ausstatten, das sie benötigen, um versierte digitale Bürger:innen zu werden. Ziel ist es, Jugendliche für die Dimensionen individueller und kollektiver Verantwortung als Nutzer:innen des digitalen Ökosystems zu sensibilisieren und ein vertieftes Verständnis für Bedeutung, Auswirkung und Verantwortung von Filterblasen, Desinformationen und Verschwörungsmythen auf die demokratische Meinungsbildung zu vermitteln. Auf diesem Wege stößt das Projekt einen konstruktiven Dialog rund um Demokratieverständnisfragen, ethische Mediennutzung und Desinformation. Wie ihr eure Beiträge einreichen könnt erfahrt ihr hier

Kontakt
Lynn Giersberg
l.giersberg@steb-ev.org
+49 331 97 92 78 – 17

Cäcilia Maag
c.maag@steb-ev.org
+49 331 97 92 78 – 16

Terminanfragen/Interessenbekundung für Schulprojekttage:
schulprojekte@steb-ev.org
+49 331 97 92 78 – 0

Integration und Engagement

Heimat 2.0 [on Tour]

Kinder und Jugendliche dazu ermutigen, sich für eine solidarische Gesellschaft einzusetzen, sie über Ungerechtigkeiten und Benachteiligung aufklären und mit Vorurteilen aufräumen - das wollen wir bei Heimat 2.0 [on Tour] erreichen, indem wir Haupt- oder Ehrenamtliche aus der außerschulischen Bildungsarbeit darin schulen, interaktive Workshops für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren rund um das Themenfeld Flucht, Migration und Zusammenleben durchzuführen.

Projektzeitraum: Januar 2022 - Dezember 2022

Zur Projektwebsite

HINTERGRUND

Der Umgang mit den Themen Flucht, Migration und Integration befeuert tagtäglich hitzige Debatten in Politik, Medien und den sozialen Netzwerken. Für Kinder und Jugendliche ist es besonders schwierig, sich durch die Menge an Meinungen und Informationen - sei es im Netz, im Fernsehen oder im Familien- und Freundeskreis – ein differenziertes Bild zu machen. Aus diesem Grund finden wir es wichtig, die Themen mit den Jugendlichen interaktiv zu bearbeiten, Barrieren durch Kommunikation einzureißen und Miteinander statt übereinander reden. Hier setzt die StEB mit ihrem Bildungsprojekt an, das seit 2017 in verschiedenen Formaten umgesetzt und stetig weiterentwickelt wird.

ZUM PROJEKT UND DER ZIELGRUPPE

Mit dem Projekt “Heimat 2.0 [on Tour!]” wollen wir die Themen Flucht, Migration und Integration in die außerschulische Bildungsarbeit, den Sportverein und andere Freizeit- und Begegnungsräume bringen. Die Ankommenskultur für Menschen mit Fluchterfahrung sowie die interkulturellen Kompetenzen von Kindern, Jugendlichen und Familien sollen so gestärkt, Perspektiven erweitert und Teilnehmende zu zivilgesellschaftlichem Engagement für eine tolerante und diverse Gesellschaft motiviert werden.

Im Rahmen des Projekts beraten und unterstützen wir ehren- und hauptamtliche Akteur:innen der außerschulischen Jugendarbeit im Peer-to-peer-Ansatz dabei, das Themenfeld Flucht, Migration und Integration in ihre Arbeit mit Kindern und Jugendlichen miteinzubinden. In den vergangenen Jahren haben wir interaktive und spielerische Schulprojekttage zu dem Thema in Brandenburg mit Schüler:innen selbst umgesetzt. Jetzt wollen wir das Projekt in die außerschulische Arbeit tragen und unsere Erfahrungen mit anderen Akteur:innen teilen, sie darin beraten und unterstützen, das Programm selbstständig umzusetzen. In Schulungen vermitteln erfahrene Teamer:innen wichtiges Hintergrundwissen und das nötige Handwerkszeug für die selbstständige Umsetzung und stehen mit Rat und Tat zur Seite.

Im Verlauf der Schulungen...

  • überlegen wir gemeinsam, wie Ihr das Thema in Eure Arbeit mit Kindern und Jugendlichen einbinden könnt,
  • werden Inhalte, Methoden, Arbeitsmittel, Lernziele und auch mögliche Konflikte in der Gruppendynamik thematisiert,
  • werden Grundlagen, der Ablauf sowie Stolpersteine und Herausforderungen bei der Moderation heterogener Gruppen näher gebracht,
  • begleiten wir Euch bei der ersten praktischen Durchführung mit Kindern und Jugendlichen,
  • werden regelmäßige Feedbackrunden durchgeführt und Erfahrungen reflektiert.

Ziel ist es, Menschen mit und ohne Fluchterfahrung bei ihrer Bildungsarbeit in diversen Settings zu beraten und zu unterstützen.

ANGEBOT VOR ORT UND DIGITAL

Unser Angebot bestehend aus Webinaren und Workshops vor Ort ist flexibel und je nach geltenden Hygienemaßnahmen und Kontaktbeschränkungen anpassbar. Wir stellen uns gern auf die jeweilige Lerngruppe ein und konzipieren ein Programm unter Beachtung der technischen Voraussetzungen und der Vorkenntnisse im Umgang mit digitalen Tools. Wir freuen uns auf individuelle Anfragen.


Das Projekt wird durch die Förderung der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt ermöglicht.

Das Projekt gewann im Jahr 2018 den dritten Platz des Integrationspreises Potsdam und wurde 2021 vom Bündnis für Demokratie und Toleranz im Rahmen des Wettbewerbs „Aktiv für Demokratie und Toleranz – gegen Rassismus und Gewalt“ als vorbildliches und nachahmbares zivilgesellschaftliches Projekt gewürdigt. Seit 2017 konnte das Format mehr als 2.000 Schüler:innen erreichen.



Fragen zu Inhalt und Ablauf:
Lisa Ehrlich
l.ehrlich@steb-ev.org
+49 331 97 92 78 – 27

Terminanfragen:
schulprojekte@steb-ev.org
+49 331 97 92 78 – 0


Pädagogische Handreichung

Die StEB etablierte das Format im Jahr 2017. Im Rahmen des Projekts 2019, unterstützt durch das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg und die Teilnehmer:innen der Deutschen Postcode Lotterie, erarbeitete die StEB eine pädagogische Handreichung. Die Module wurden so aufbereitet, dass sie von Lehrkräften im Unterricht und Gruppenleiter:innen in der außerschulischen Bildungsarbeit mit Jugendlichen der Klassenstufen 7 bis 9 durchgeführt werden können. Aus dem Material lassen sich aber auch pädagogische Programme für ältere Jugendliche zusammenstellen. Methodisch bieten sie einen intensiven Umgang mit diversen Quellen und Medien, die den Jugendlichen offline und online zugänglich gemacht werden.

Hier kann unsere pädagogische Handreichung zum Projekt heruntergeladen werden.

Um auch in Abwesenheit Betroffener auf Expert:innenstimmen zurückgreifen zu können und ihre Erfahrungsberichte und Kommentare einbeziehen zu können, stellt die Handreichung neben den Modulen folgende Audiokommentare von Betroffenen zur Verfügung.

1. Warum bist du aus deiner Heimat geflohen?
2. Wie war dein Fluchtweg?
3. Was waren die größten Gefahren auf der Flucht?
4. Was hast du für die Flucht mitgenommen?
5. Wie war die Überfahrt mit dem Schlauchboot für dich?
6. Wie lief das Ankommen in Deutschland ab?
7. Wie finanzierst du dein Leben in Deutschland?
8. Wie hast du soziale Kontakte in Deutschland geschlossen?
9. Was bedeutet Integration für dich und fühlst du dich integriert?
10. Welche kulturellen Unterschiede fallen dir besonders zwischen deinem Heimatland und Deutschland auf?
11. Was vermisst du am meisten?
12. Welche schweren Momente hast du erlebt, seitdem du hier bist?
13. Wie soll deine Zukunft aussehen?

Hier kann die Playlist mit allen Videos (bzw. Audios) aufgerufen werden.

Globales Lernen

Das Leben mit Smartphones

Schulprojekttage
In Schulprojekttagen beschäftigen wir uns mit dem Kreislauf eines Smartphones von der Rohstoffgewinnung bis zur Entsorgung. Unter Einsatz interaktiver Methoden sowie Plan- und Positionsspielen erarbeiten sich die Schüler*innen Informationen, schlüpfen in unterschiedliche Rollen und erforschen Smartphones in ihren Einzelteilen.

aktuell: Aufgrund der aktuellen Einschränkungen durch die Covid-19 Pandemie werden auch digitale Formate angeboten. Für nähere Informationen kontaktieren Sie uns gern.

Fortbildungen für Lehrer*innen und Multiplikator*innen
Im Moment sind keine öffentlichen Termine geplant. Bei Interesse an einer Durchführung für Kolleg:innen Ihrer Schule oder auf einer Veranstaltung, melden Sie sich gern bei uns.

Projektzeitraum bundesweit: Januar 2021 - Dezember 2022

Zum Projekt und der Zielgruppe

Im Rahmen des Projekts führen wir Projekttage an Schulen zum Produktkreislauf von Smartphones durch, um ein Bewusstsein der Teilnehmer*innen für Produktion, Nutzung und Entsorgung sowie die damit verbundenen Auswirkungen für Mensch und Umwelt von Smartphones zu schaffen. Unter Einsatz interaktiver Methoden sowie Plan- und Positionsspiele erarbeiten sich die Teilnehmer*innen Informationen zu Rohstoffen und den Schritten der globalen Werkschöpfungskette, schlüpfen in die Rollen von Minenarbeiter*innen und Fabrikbesitzer*innen und erforschen Smartphones in ihren Einzelteilen. Das Programm baut auf den Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen auf. Im Mittelpunkt steht das SDG 12 zu verantwortungsvollem Konsum und die Auseinandersetzung mit Handlungsoptionen und dem Einfluss des eigenen Verbrauchs.

Die Projekttage richten sich an Schüler*innen der 7. bis 10. Klassen und können ein- oder zweitägig umgesetzt werden. Mehr Informationen zur Durchführung können Sie dem Info Flyer entnehmen.

Bereits seit 2017 führen wir Projekttage zum Globalen Lernen/BNE anhand des Smartphones durch. Die Weiterentwicklung der Inhalte konnte in mehreren Projekten durch öffentliche Zuwendungen umgesetzt werden.

Ziel

Ziel der Projekttage ist es, junge Menschen über ein für sie interessantes Medium zu Selbstbestimmung, Mitbestimmung und sozialem Engagement anzuregen. Dabei sollen die Situation um die Produktion und den Handel von Smartphones mit den dazugehörigen Problemen, Herausforderungen und globalen Zusammenhängen (Konfliktrohstoffe, Menschenrechte, Kinderarbeit, Umweltbelastungen, Entsorgung etc.) vermittelt werden. Zudem sollen unter anderem Möglichkeiten und Strategien Fairer Produktion und Fairen Handels aufgezeigt und die Bedeutung des eigenen Handelns und der eigenen Kaufentscheidungen deutlich gemacht werden. Unser Ziel ist es, Ansätze zu diskutieren, wie ihr eigenes Handeln regional und global schwierige Situationen verbessern helfen kann.

Hintergrund

Laut der JIM-Studie von 2018 besaßen 97 % der 12-19-Jährigen ein eigenes Smartphone. Junge Menschen kaufen und nutzen damit die beliebten Smartphones äußerst häufig. Tatsächlich erschwert die Komplexität dieser Produkte eine lückenlose faire Produktionskette. Berichte über Konfliktrohstoffe, illegalen Export von Elektroschritt oder harten Arbeitsbedingungen entlang der Wertschöpfungskette erfordern eine stärkere Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung für diese Themen. Für junge Menschen sind Smartphones ein sehr alltagsrelevantes und greifbares Thema, das zahlreiche Themen schulischer Curricula (internationaler Handel, Wertschöpfung, Menschenrechte, soziale Verantwortung) in sich vereint. Projekttage dazu können eine fächerübergreifende, wichtige Auseinandersetzung mit den o.g. Themen anregen.

Kontakt
Fragen zu Inhalt und Ablauf:
Anne Frenz
a.frenz@steb-ev.org
+49 331 97 92 78 – 25

Terminanfrage:
schulprojekte@steb-ev.org
+49 331 97 92 78 – 0

Das Projekt wird gefördert durch:

1-2
Projekttage
Modulares
Angebot
Kostenlos
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Globales Lernen

Palmöl: Was steckt dahinter?

Palmöl – der Rohstoff, der in jedem zweiten Supermarktprodukt steckt. Und nicht nur dort: Palmöl liefert Energie, wird in Blockheizkraftwerken verbrannt und in Diesel beigemischt. In eintägigen Schulprojekttagen setzen sich Schüler*\innen der 7. - 10. Klasse mit diesem allgegenwärtigen und doch unbekannten Rohstoff auseinander. Die Projekttage werden aus öffentlichen Mitteln finanziell gefördert und können derzeit kostenlos angeboten werden.

Projektzeitraum: April 2021 - März 2023

Auf den ersten Blick ist Palmöl der perfekte Rohstoff: billig, flexibel einsetzbar, praktisch unbegrenzt verfügbar, problemlos zu lagern, einfach zu transportieren, nachwachsend. Palmöl steckt in jedem zweiten Supermarktprodukt, in Zahnpasta, in Margarine, in Tiefkühlpizzen, in Schokoriegeln, in Lippenstift, in Kerzen, in Shampoo, in so gut wie allem. Im Durchschnitt konsumiert jede und jeder von uns in Deutschland ca 18kg Palmöl jedes Jahr, meist unbewusst. In der EU werden zehn Millionen Liter Palmöl jeden Tag in Dieselmotoren verbrannt, dem Treibstoff in einem irregeleiteten Versuch des Klimaschutzes beigemischt.

Auf den zweiten Blick ist die Produktion von Palmöl eine Katastrophe für Menschen, Tiere, die Umwelt und das Klima. Die Ölpalme wächst nur in Tropenregionen – dort, wo auch Regenwälder, die „grüne Lunge des Planeten“ wachsen. Sie fallen der ungebrochenen Nachfrage nach Palmöl zum Opfer. Und mit ihnen bedrohte Tierarten wie Tiger, Orang-Utans oder Nashörner. Die Rechte indigener Völker werden missachtet und ihr Land geraubt, die Arbeitsbedingungen auf vielen Plantagen missachten grundlegende lokale Gesetze und globale Standards. Die Trockenlegung von Torfböden setzt gigantische Mengen ehemals gebundenes CO2 frei.

So einfach Palmöl im Vergleich zu vielen anderen aufwändig erzeugten Rohstoffen auch ist – es wächst auf Bäumen, wird mit einfachen Methoden geerntet, gepresst, gereinigt, verschifft, fertig – so komplex ist es doch als Bestandteil globaler Produktions- und Handelsketten. Und weil es so weit verbreitet ist, dass wir alle es jeden Tag kaufen ohne es zu merken, eignet sich Palmöl besonders, um sich altersgerecht dem Themenfeld des nachhaltigen Konsums in einer globalisierten Welt zu nähern.

Woher kommt Palmöl? Wer baut es an, wer verdient daran? Welches Potential hat es als Bestandteil der Energiewende und welche Gefahren gehen von seinem Anbau für Menschen, die Umwelt und das Klima aus? Welche Alternativen gibt es? Können wir auf Palmöl verzichten? Was muss sich verändern, um besseres Palmöl herzustellen? Welchen Einfluss haben Verbraucherinnen und Verbraucher auf die den Palmölanbau? Wie kann man Palmöl in Produkten des täglichen Lebens erkennen? Wie kann man sich bewusst für fair angebautes Palmöl entscheiden? In insgesamt 40 Schulprojekttagen für bis zu 1000 Schülerinnen und Schüler der 5-10 Klasse wollen wir uns mit Palmöl und, im weiteren Kontext, mit den SDGs, Nachhaltigkeit und nachhaltigem Konsum beschäftigen.


Kontakt:
Fragen zu Inhalt und Ablauf:
Daniel Smith
d.smith@steb-ev.org.org
0331 97 92 78 - 30

Terminanfragen:
schulprojekte@steb-ev.org

Förderer:

Flucht, Migration und Integration

Rise Up!

“Make your voice heard!”. Unter diesem Motto wollen wir im Rahmen des Projektes Rise Up! jungen Menschen mit Flucht- oder Migrationsgeschichte, die in Brandenburg leben eine Stimme geben und dabei unterstützen ihre Wünsche, Ideen und Visionen für ein Leben in Brandenburg in die Öffentlichkeit zu tragen. Leider wird noch immer zu viel über statt mit den Menschen gesprochen, die versuchen sich in Brandenburg eine neues Leben aufzubauen. Doch jede:r hat ein Recht auf Zukunft. Deswegen wollen wir gemeinsam eine "Zukunftsagenda Integration" erarbeiten, um auf dieser Basis die Bedarfe junger Geflüchteter und Migrant:innen und lokale Entscheidungsträger:innen zusammenzubringen.

Mit dem Ziel, das Empowerment für junge Geflüchtete und Migrant:innen zu stärken, sollen bis Jahresende zwei sogenannte Ideenlabore stattfinden, bei denen sich die Teilnehmer:innen mit verschiedenen Aspekten dieses übergeordneten Themas im Rahmen von Diskussionen und Workshops beschäftigen.

In den Ideenlaboren werden wir Fragen nachgehen, wie “Welche Visionen gibt es für junges migrantisches Leben im Land Brandenburg?” oder “Was muss sich ändern, um reale Perspektiven für ein selbstbestimmtes Leben zu schaffen?” und gemeinsam eine Vision entwickeln, wie sich echte Chancengleicheit und Möglichkeiten der Mitsprache realsieren lassen . Die Ergebnisse fließen zusammen in der "Zukunftsagenda Integration". Die Zukunftsagenda soll Ausdruck selbstbestimmten jungen migrantischen Lebens in Brandenburg und Handlungsempfehlung für lokale Entscheidungsträger:innen sein. In den im Rahmen der Ideenlabore stattfindenden Workshops werden wir uns damit beschäftigen, wie sich diese Vorstellungs wirkungsvoll kommunizieren lassen und wie man sich Gehör mit seinen Anliegen Gehör verschafft.

Alle, die Lust haben ihre Zukunft selbst zu gestalten und aktiv zu werden sind eingeladen mitzumachen und sich einzubringen.

Kontakt:
Fabian Köhler
riseup@steb-ev.org
0331/979 278 32

Integration / Engagement

Nachbarschaften in Bewegung und Begegnung/Mobile Filmwerkstatt

Im Projekt entstehen Kurzfilme, die von Menschen mit und ohne Fluchterfahrung konzipiert und erstellt werden, die in der gleichen Nachbarschaft in Brandenburg leben. Gemeinsam stellen sie ihr „Zuhause“ vor. Sie zeigen individuelle und gemeinsamen Perspektiven und vermitteln Anregungen für mehr Miteinander und Teilhabe in der eigenen Nachbarschaft.

Mit der Mobilen Filmwerkstatt entsteht an unterschiedlichen Orten Brandenburgs für 3-5 Tage eine solidarische und kreative Gemeinschaft. In vertrauensvoller Atmosphäre werden wir Perspektiven zum Thema „Miteinander leben“ austauschen, Ideen entwickeln und schließlich Kurzfilme produzieren.Das Team der Mobilen Filmwerkstatt unterstützt dabei mit Moderation, Planung und technischer Expertise. Wir möchten uns mit diversen Perspektiven auf denselben Lebensraum beschäftigen und Vorstellungen von Gemeinschaft filmisch darstellen.

Die Produkte dieses kreativen Prozesses werden anschließend der Öffentlichkeit präsentiert und sollen als Anstoß für eine ehrliche Debatte über Integration, Ankomms- und Willkommenskultur dienen.

Miteinander leben.
Miteinander Leben betrifft den unmittelbaren Lebensraum, das Zuhause: Mit wem wohne ich zusammen? Wie wohnen wir gemeinsam? Was brauchen wir, um uns gut zu fühlen? Gibt es Gegenstände, Rituale, besondere Praktiken, die unseren Ort zum Zuhause machen? Zuhause kann dabei ein Ort oder ein Gefühl sein. Wo und wie will ich leben? Können wir das überhaupt immer selbst entscheiden? Sind wir glücklich an diesem Ort? Dürfen wir hier auch weg, wenn wir wollen? (Themenkomplex Gemeinschaft – Zuhause - Identitäten)

Miteinander leben betrifft auch das Haus gegenüber, die Nachbarschaft: Wer wohnt eigentlich nebenan? Kenne ich meine Nachbar:innen, verstehen wir uns als Gemeinschaft, fühlen wir uns verbunden? Hat sich der Ort stark verändert in den letzten Jahren?

Die Bewohner:innen derselben Stadt/desselben Ortes Image/Selbstverständnis des Ortes/seiner Bewohner:innen – findet an diesem Ort Gemeinschaft statt? Es können Utopien entwickelt werden: „So möchten wir leben“, „Davon träumen wir“

Abstrakte/gesellschaftliche Ebene: Was brauchen wir, um gut miteinander zu leben? Was heißt eigentlich „miteinander“? Hier können auch abstrakte Konzepte wie solidarische Gesellschaft oder Familie als kleinster Nenner einer Gemeinschaft und eines Systems betrachten: Das Zusammenleben mit anderen Menschen beruht manchmal auf bewussten Entscheidungen, manchmal auf unfreiwilligen.

Was erwartet die Teilnehmenden? - Auseinandersetzung und Reflexion mit der eigenen Perspektive und denen anderer Teilnehmenden- Offener Austausch und Erfahrung von kreativer Gemeinschaft- Perspektivwechsel, Abbau von Vorurteilen- Erfolgserlebnis und Selbstbewusstsein, positive gemeinsame Erfahrung

Wie läuft das ab?
Dauer: 3-5 Tage Workshop
Wo: drei unterschiedliche Orte des Miteinanders, des gemeinschaftlichen Wohnens oder der Gemeinschaft:
- Mehrgenerationenhäuser
- Nachbarschaftstreffs
- Heime/Unterkünfte
Wer: 3-6 TN, Bewohner:innen der Orte, Nutzer:innen ihres Angebots

Kontakt
Isabell Haerdtle
i.haerdtle@steb-ev.org
0163 199 50 30

bis zu drei Durchführungsorte
partizipativer Ansatz
vor Ort in Brandenburg
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Archiv

2021

Integration

Salam Deutschland!

Gesellschaftliche Teilhabe

Kopf hoch! Perspektiven für die Gesellschaft von Morgen

2020

Politische Bildung

GIF all you can 2.0/Netz der Vielfalt

Politische Bildung

Con:TROLLe

2019

Engagement

Begegnung am Wunschbaum

Engagement

Unter einem Schirm

Integration

Menschen treffen Menschen

Engagement

Aktiv für Aktive

2018

Integration / Engagement

zu Hause - eine Bank im Grünen

Integration / Engagement

Roulette ins Glück

Globales Lernen

Das Leben mit Smartphones

2017

Globales Lernen

Das Leben mit Smartphones

Integration / politische Bildung

Welcome Plus

Integration

Lernen mit Kati und Jibran

2016

Integration

Sag mir, wer du bist und wer du sein wirst

Integration / politische Bildung

3 x Deutschland

politische Bildung

Entwicklung und Test von Vermittlungsmodellen zum Völkermord an den Ovaherero und Nama: Materialien unter herero-nama.steb-ev.org

2015

Engagement

Tag der Deutschen Vielfalt

Integration

Integration durch Bildung

Globales Lernen / Engagement

Globale Märkte - Globale Verantwortung

Engagement

Change Mates